Waltersweier trauert um Rüdiger Hodapp, der im Alter von 70 Jahren verstorben ist. „Waltersweier und seine Vereinsgemeinschaft sind um eine Persönlichkeit ärmer, denn Rüdiger war ein Mann, der nicht nur deren Mitglied gewesen ist, sondern auch als Helfer und Unterstützer unentbehrlich war und mit seinem Tod eine große Lücke hinterlässt“, melden sich Ortsvorsteher Konrad Gaß und Jochen Foshag, Vorsitzender des Sportvereins Waltersweier, zu Wort.
Gerade den Sportverein hat der Verstorbene über Jahrzehnte mitgeprägt und Verantwortung bewiesen, wenn Vereinsinteressen der Bearbeitung und Lösung bedurften. Als er 1972 als aktiver Spieler in den Verein eintrat war nicht abzusehen, wie intensiv diese Verbindung werden würde und mit welcher Initiative er allem, was im und um den Verein herum geschah, seinen Stempel aufdrücken würde. Von 2003 bis 2009 als Vorsitzender, bis 2021 als Besitzer und sechs Jahre als Teil des geschäftsführenden Vorstandes war er mit das Gesicht dieses Vereins und seiner Mitglieder.
Er war ein Macher, der immer mit anpackte und sich von Skeptikern nie beirren ließ. Ob beim Sportgeschehen, Festen und deren Organisation oder Vertretung des Vereins nach außen: Rüdiger Hodapp war ein von allen geachteter und respektierter Partner. „Er war ein Mann, auf den man sich verlassen konnte, dessen Wort auf Dauer Geltung hatte und – was ebenso in Erinnerung bleibt – man konnte sich an ihm reiben", sagen Gaß und Foshag bei der Nachricht seines plötzlichen Todes.
Dass Hodapp nicht zu denen gehörte, deren Meinung sich je nach Situation änderte, wissen auch die Verantwortlichen in weiteren örtlichen Vereinen. So in der Narrenzunft, wo er seit deren Gründung 1989 passives Mitglied war und bei Festen, bei Arbeiten zum Narrentag oder in der Freihofhalle mit anpackte. In der Partnerschaft mit dem elsässischen Schaeffersheim war er der Motor der Begegnungen der Fußballer und Basketballspieler. Den Rock-Pop-Chor unterstützte er als passives Mitglied. In weiterer Erinnerung bleibt seine Unterstützung und Mitwirkung als Trommler im Fanfarenzug der „Rotmäntele“ bis zu deren Auflösung.
Schmerzlich vermisst
Die Ernennungen zum Ehrenmitglied in den Vereinen nahm er in Bescheidenheit entgegen, wie auch Dankesworte für seine Initiative zur gemeinsamen Weihnachtsfeier von Sportverein, Narrenzunft und Feuerwehr. Die Waltersweierer Vereinsgemeinschaft ist durch den Tod von Rüdiger Hodapp ärmer. Sein Einsatz, seine Überzeugung und Tatkraft und seine Art, auf Menschen zuzugehen werden fehlen und schmerzlich vermisst.
Am 14. April heißt es, in der Pfarrkirche mit einer Trauerfeier Abschied zu nehmen und so einem Mitmenschen Respekt zu zollen, dessen Wirken in Erinnerung bleibt.