Lokalsport

St.Georgen gewinnt das Kellerderby

Stephan Lermer
Lesezeit 3 Minuten
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16. March 2025

©Handball.BO.De

Der Nord-Landesligist hat nach dem 32:28 (15:12)-Sieg bei der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg den Klassenerhalt wieder in eigener Hand.

Im Schicksalsspiel 2.0 gegen die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg haben die Bergstädter dem großen Druck erneut standgehalten. Durch den Sieg rückte man auf Tabellenplatz zwölf vor und steht nach langer Zeit wieder auf dem Relegationsplatz. Viel wichtiger, man hat den Klassenerhalt nun wieder in eigener Hand.

Knapp zwei Spielminuten ging es, ehe Tim Eisele das 0:1 für die Gäste erzielen konnte. Die Gastgeber erzielten daraufhin das 3:2, es sollte aber die einzige Führung bleiben an diesem Abend. St.Georgen stellte wieder auf 4:6 und wenig später auf 5:8. Doch die SG HoLaTri hielt dagegen. Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse konnten die Gastgeber immer wieder verkürzen. Kurz vor der Pause stellten aber Julian Jerke und Peter Assfalg auf 12:15.

Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Phase der Bergstädter. In der Abwehr rührte man regelrecht Beton an und bestrafte jeden Fehler der SG HLT eiskalt. Nach 37 Spielminuten stand es 14:20 und wenig später sogar 16:23. Martin Burkert stellte nun erneut die Abwehr um und beorderte zwei Spieler in die Manndeckung. Mit dieser taktischen Maßnahme tat sich St.Georgen lange schwer, leistete sich Fehler, und auch der inzwischen im Tor stehende ehemalige St.Georgener Dominik Bühler konnte den einen oder anderen Wurf parieren.

Als zwölf Minuten vor dem Ende Tilo Reinbold zum 22:24 traf, war die Partie wieder offen. Mit viel Kampfgeist fingen sich die Bergstädter aber wieder und wendeten den Knock-Out ab. Spätestens als Nordlicht Gunar Rahn-Marx, der inzwischen zwar in Hamburg wohnt, aber seinen Pass immer noch in St.Georgen hat, zum 25:29 traf, war klar, dass die St.Georgener das Derby gewinnen werden.

„Wir haben heute einen großen Kampf gezeigt. Die Mentalität hat gestimmt. Aus einer misslichen Phase konnten wir uns zum Glück befreien. Wir haben die Tür, die fast schon zu war, wieder weit aufgestoßen, jetzt müssen wir hindurch gehen“, so das Zitat des sichtlich erleichterten Trainers Lukas Holzmann.

Für St.Georgen gehen die Wochen der Wahrheit aber weiter. Nur ein Punkt trennt die Bergstädter von den Murgtal Panthers, die in den letzten fünf Spielen sicher nochmals alles daransetzen werden, um die Schwarzwälder von Tabellenplatz zwölf, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt, zu verdrängen. Kommenden Samstag ist der ASV Ottenhöfen zu Gast. Der Tabellenfünfte ist sicher eine hohe Hürde, war zuletzt aber drei Spielen ohne Sieg. Mit einem erneut beherzten Auftreten und dem eigenen Publikum im Rücken ist aber sicher auch in diesem Spiel eine Überraschung drin.

SG Hornberg/Lauterbach/Triberg – TV St.Georgen 28:32 (12:15)

TV St.Georgen: Lermer, Jerke je 3, Müller, Struß je 1, T. Assfalg 6, Eisele 8/3, Pe. Assfalg, Pa. Assfalg je 4, Rahn-Marx 2

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